Chronik des Jahres 2007

Callerschulung in Pskov

Ende März sind Uli Schingen, Eberhard und Traudel nach Pskov gereist, um die russischen Caller weiterzubilden. An dieser Callerschulung vom 23. – 25. März nahmen Katja, Anton und Elena von den Sunday Smiling Squares aus Pskov, Fedor von den Onego Wave Dancers aus Petrozavodsk, und Svetlana und Lydia von den Palace Square Dancers aus St. Petersburg teil.

Homepage auch in Russisch und Englisch

Anfang Mai können wir dem vielfach geäußerten Wunsch unserer Mitglieder und Freunde nachkommen, die wichtigsten Seiten unserer Homepage auch in Russisch und Englisch zu übersetzen. Dieses war nur möglich, weil Dr. Nadja Rafikowa, Leiterin des Deutsch-Russischen Begegnungszentrums und Fördererin des Squaredance in Murmansk, die Übersetzung ins Russische, und die Tochter unserer neuen Mitglieder Celia und David Cooper aus England, sowie Malcolm Profit von den Leine Valley Squares aus Hemmingen bei Hannover die Übersetzung ins Englische übernommen haben. Dafür allen ein ganz herzliches Dankeschön.

Reise nach Murmansk und St. Petersburg

Am 24. Mai war erneut eine Gruppe mit 24 Squaredancern aus Deutschland, England und der Schweiz, mit Squaredance-Kleidung im Gepäck, unterwegs nach Russland. Nach einem Zwischenstopp mit Stadtrundfahrt in St. Petersburg ging es weiter nach Murmansk. Hier wurde mit der Gründung des 4. russischen Clubs, dem nördlichsten Square Dance Club der Welt, Square Dance Geschichte geschrieben. Gemeinsam erlebte die Gruppe beeindruckende Polartage und weiße Nächte, in denen die Sonne auch nachts nicht unter den Horizont sinkt.

Unsere russischen Freunde hatten für uns einen Tagesausflug mit dem Bus nach Lovozero im Innern der Kolahalbinsel organisiert. Hier leben noch ca. 2000 Mitglieder des indigenen Volkes der Samen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigten wir das örtliche samische Museum, und bekamen im Kulturhaus Kostproben samischer Tänze und Gesänge dargeboten.

In Murmansk besuchten wir "Aljoscha", ein monumentales Denkmal zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, und das Museum über Aufbau und Geschichte Murmansks.

Zurück in St. Petersburg erwartete die Gruppe neben Squaredance noch ein interessantes Kulturprogramm (Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer, Park Peterhof und Sommerresidenz der Zaren, Eremitage). Es blieb aber auch noch Zeit für individuelle Aktivitäten wie z.B. einer Bootsfahrt auf den Kanälen St. Petersburgs und der Newa, oder einer Shopping-Tour auf dem Newski Prospekt oder rund um den Heumarkt.

Die letzte Nacht war kurz. Am Abend davor fand eine große Graduation mit Tänzern aus Pskov, Petrozavodsk und St. Petersburg statt, und dann ging es sehr früh morgens wieder zurück nach Deutschland. Unvergessliche Eindrücke begleiteten uns. Eberhard und Traudel konnten wieder auf eine außergewöhnlich erfolgreiche, und von ihnen hervorragend organisierte Reise nach Russland zurück blicken.

Gründung des 4. Squaredance Clubs in Russland, dem nördlichsten der Welt

Am 27. Mai fand die Gründungsversammlung der Polar Light Dancers in Murmansk unter Leitung von Eberhard (Caller und Vice-President der DRSDF) statt. An der Gründungsversammlung nahmen 18 aktive russische, und 21 deutsche Squaredancer als Gäste teil. Die Murmansker haben Olga Lyutkevich zur Presidentin (gleichzeitig Clubcallerin), Maria "Masha" Pokotilo zur Vice-Presidentin (ebenfalls Callerin), und Dr. Nadeshda "Nadja" Rafikowa zum Treasurer gewählt. Der Club wird, wie die drei russischen Clubs davor, von unserem Verein der DRSDF beim EAASDC als russischer Mitgliedsclub angemeldet. Die Kosten dafür trägt bis auf weiteres unser Verein.

Noch während unserer Reise sind 9 deutsche Squaredancer (Traudel und Eberhard Walz, Gerlinde und Rolf Mittendorf, Udo Schreiber, Heinz Böhmer, Wolfgang Grätz, sowie Angela und Jürgen Paskuy) den Polar Light Dancers beigetreten, um damit weiter die Entwicklung des Square Dance im nördlichsten Square Dance Club der Welt zu fördern und zu festigen.

Die (ehemalige) Class aus Murmansk ist in der Vergangenheit mit Singing Calls von Schallplatte, die vorher einstudiert wurden, mehrmals öffentlich aufgetreten. Die Resonanz darauf war sehr positiv, und auch die örtliche Presse und das Regionalfernsehen berichteten darüber.

1. Graduation in Murmansk

Eberhard Walz und die mitgereisten Square Dance Freunde aus der Schweiz, England und Deutschland konnten sich am 27. Mai von den sehr guten Squaredance Kenntnissen der Class in Murmansk überzeugen. Dieser bemerkenswerten Leistung, zollten alle angereisten Gäste große Anerkennung.

Mit der 1. feierlichen Graduation der Polar Light Dancers, wurden 13 Tänzerinnen (Nadeshda Rafikowa, Maria Pokotilo, Anastasia Ignatenko, Oksana Chernega, Anna Mokhvina, Olga Nebolsina, Elena Rafikowa, Olga Kuznetsova, Eugenia Vanyukhina, Irina Bykova, Maria Dubinina, Tatjana Bruyako, Julia Oliotnikova) und 4 Tänzer (Anton Kuznetsov, Sergey Lisutkin, Mikhail Kosmynin, Eugeniy Roytman) in die internationale Gemeinschaft der Squaredancer aufgenommen. Die besonders schönen Badges hatte Eberhard schon vor der Reise besorgt, und wurden nun den stolzen, frisch graduierten Tänzer/-innen zusammen mit ihrem Diplom ausgehändigt.

Während der Graduation durften die Gäste aus Deutschland, der Schweiz und England Kostproben russischer Volkstänze, russischer und deutscher Volkslieder, Bauchtanz, Flötenspiel und Magie genießen. Margarita aus Murmansk und Traudel beschlossen spontan, ein russisches Volkslied zu singen. Die Darbietungen verschiedener russischer Folkloregruppen und Künstler bereicherten die Veranstaltung, und ernteten viel Beifall. So wurde diese Graduation zu etwas Besonderem.

Beim Friendshipring zum Abschluss der 1. Graduation überraschten uns unsere Square Dance Freunde aus Murmansk mit einer russischen Übersetzung des Freundschaftsliedes, so dass wir gemeinsam das Lied in Englisch, Deutsch und Russisch singen, oder zumindest mitsummen konnten.

 

 Freundschaftslied

 Friendshipsong

 Песня дружбы

 Reicht Euch die Hände in Freundschaft,
 ein Jeder sieht es dann,
 dass auch für Dich ein Fremder
 der beste Freund sein kann.
 Haltet die Hände in Freundschaft
 für lange, lange Zeit,
 dass dieser Ring Euch immer bring’
 viel Spaß und auch viel Freud’!
 Let’s all join hands in friendship
 For everyone to see
 Remember that a stranger
 Is just a friend to be
 Hold fast our hands in friendship
 For many years to come
 This friendshipring will allways bring
 Good fun for everyone!
 Мы за руки возьмёмся-
 Пусть видят все вокруг:
 Вчера был незнакомец,
 А завтра верный друг.
 Сплетём мы руки крепко
 На долгие года
 Нам счастье дружба принесёт
 И будет так всегда!!!

 

2. große Graduation in St. Petersburg

Am 01. Juni fand in St. Petersburg die 2. Graduation wieder im größeren Rahmen statt. Außer den anwesenden Classmitgliedern der Palace Square Dancers aus St. Petersburg waren auch die zu graduierenden Tänzer/-innen der Onego Wave Dancers aus Petroszavodsk, und der Sunday Smiling Squares aus Pskov angereist. Sie alle hatten die weite Reise auf sich genommen, um gemeinsam mit dem St. Petersburger Club und den 24 ausländischen Gästen aus Deutschland, England und der Schweiz die feierliche Graduation zu begehen. So konnten Eberhard und die jeweiligen Clubcaller/-innen 9 Students aus Petrozavodsk, 11 Students aus Pskov und 20 aus St. Petersburg graduieren, und ihnen das Diplom für die Aufnahme in die russische und internationale Squaredance-Gemeinschaft aushändigen.

GSI (*) Callerausbildung in UK im Juni 2007

Hier der Bericht von David Cooper, Mitglied unseres Vereins aus UK:

„Die drei aus Russland waren Svetlana Stern und Larissa Filippova von den Palace Square Dancers in St. Petersburg, und Masha Pokotilo von den Polar Light Dancers in Murmansk. Aufgrund einer Empfehlung von Eberhard Walz erhielt Masha einen Zuschuss von der GSI, der es ihr ermöglichte, den Kurs zu besuchen.

Da wir alle drei kannten, und schon mit ihnen getanzt hatten, boten Celia & ich uns an, sie bei ihrer Ankunft vom Londoner Flughafen Heathrow abzuholen, und nach St. Ives zu bringen. Larissa und Masha kamen früh am Samstagmorgen aus St. Petersburg an. Da man sich erst ab 18.00 Uhr einschreiben konnte, war noch genug Zeit um einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Wir fuhren in die Londoner City, und fanden einen Parkplatz in der Nähe des Buckingham Palace. Wir hatten Glück. Es war die Woche vor der "Trooping of the Colour" Parade, und es fand gerade die Generalprobe in voller Montur statt. Alles wurde mehrfach fotografiert - der Palast, die Wachen und Larissa neben einem Londoner Polizisten. Dann ging es weiter zur South Bank. Es wurden allerhand Second Hand Bücher begutachtet und einige gekauft. Und noch mehr Fotos von den Straßentheatern gemacht. Die Tanzkunst der Break Dancer wurde bewundert und fotografiert. Unser Besuch endete mit einer Fahrt auf dem London Eye. Dann wurde es Zeit, und wir mussten uns einen Weg durch den Londoner Verkehr bahnen. Svetlana wurde nach einem langen Nachtflug am nächsten Morgen am Londoner Flughafen abgeholt.

Die drei aus Russland arbeiteten wirklich hart in der Callerschule. Jeder Schulungstag dauerte zwölf Stunden von 9.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends. Kursende war am Donnerstag. Die harte Arbeit hatte sich gelohnt. Masha wurde die Ehre zuteil, ihr Diplom als erste in Empfang zu nehmen, und Svetlana hatte die ehrenvolle Aufgabe, für Kim Curlee im Namen aller Students eine Präsentation zu halten.

Dann fing die Party an. Jede Studentengruppe hatte eine Einlage für die Afterparty vorbereitet. Alle waren sich einig, dass Mashas Version von 'Bend The Line' sehr gut gelungen war. Während der Woche wurden zwischen den Studenten viele Freundschaften geschlossen. Als die Zeit der Abreise kam, war es nicht leicht, Abschied zu nehmen. Es hatten sich starke Bindungen zwischen den Squaredancern aus allen Teilen Europas gebildet, und es wurden eifrig Adressen ausgetauscht, und Versprechen gegeben, sich bei künftigen Treffen wiederzusehen.

Der Freitag stand zur freien Verfügung, und wir besuchten Cambridge mit Svetlana, Masha und Larissa. Wir mieteten einen kleinen Kahn für eine Flußfahrt. Die Colleges wurden bewundert, und von hinten und vorne fotografiert. Die Kapelle des Kings College sogar von innen. Dann wurde es ernst. Einkaufen. Wofür soll man sich entscheiden. Pulli, T-Shirt oder Weste? Mit dem Universitätsemblem, oder doch lieber mit dem Collegeabzeichen? Der Besuch war erst nach einem Einkaufsbummel in Marks & Spencers vorüber.“

Der Verein bedankt sich ganz besonders bei seinen Mitgliedern Celia & David Cooper aus UK für die großzügige Unterstützung zur Aus- und Weiterbildung der russischen Callerinnen, und die hervorragende Betreuung vor Ort.

(*) GSI (Grand Squares International) ist eine amerikanische Organisation mit einem gemeinnützigen Status in den USA. Ihr alleiniges Ziel ist es, Square Dance weltweit zu fördern. Sie hat entschieden, dies durch Ausbildung von neuen und auch erfahrenen Callern zu tun. Die Callerschulung ist kostenlos, die Kursteilnehmer müssen jedoch die Kosten für Reise und Unterkunft selbst tragen. GSI hatte eine Callerschule in St. Ives (UK) nahe Cambridge organisiert. Die Lehrer waren die von Callerlab anerkannten Callertrainer Tony Oxendine (USA), Jon Jones (USA), Jim Mayo (USA), Kenny Reese (D), Paul Bristow (UK) sowie Walt Burr, UK Caller und Convention Organisator (UK/USA), und Kim Curlee von GSI (USA). Insgesamt nahmen 54 Kursteilnehmer aus Österreich, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Russland, Spanien und Schweden an der Ausbildung teil.

Änderungen im Board

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 28. Juli in Putzbrunn stellte sich der 1. President und Gründungsmitglied Ernst Schott nicht zur Wiederwahl. Als Nachfolger wurde Karl-Udo Schreiber gewählt. Vice-President Eberhard Walz und Treasurer Oswald Bachsleitner wurden wiedergewählt. Das Board wurde um den Posten des Secretary erweitert. Gewählt wurde Rolf Mittendorf.

4. Benefizveranstaltung in Deutschland

Die 4. Benefizveranstaltung in Deutschland zugunsten Square Dance in Russland mit anschließendem Clubabend fand am 28. Juli im Bürgerhaus in Putzbrunn bei München statt. 325 gut gelaunte Tänzer waren - trotz Schulferien und Urlaubszeit in Bayern – gekommen. 5 Stunden MS und PLUS mit Chris Kiendl, Toni Sedlmayr und Michael Braithwaite begeisterten die Gäste. Beim anschließenden Clubabend wurde dann noch 2 ½ Stunden begeistert weiter getanzt, und die hervorragenden Caller wurden erst nach 2 Zugaben entlassen. Als Gäste aus Russland waren die weit gereisten Squaredance-Freunde Anastasia und Caller Anton von den Sunday Smiling Squares aus Pskov dabei.

Fluß- und Seenkreuzfahrt St. Petersburg – Petrozavodsk – St. Petersburg

Am 16. September ist eine Gruppe mit 18 Squaredancern aus Deutschland und der Schweiz mit 8 russischen Tänzerinnen von den Palace Square Dancers aus St. Petersburg gemeinsam zur Fluß- und Seenkreuzfahrt bis Petrozavodsk aufgebrochen. Nach einer Stadtrundfahrt in St. Petersburg für die nichtrussischen Tänzer ging es abends an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes, um die "Onega-Märchen" Kreuzfahrt anzutreten.

Nach einer Nachtfahrt über die Newa, den Ladogasee (*), und den Fluß Swir erreichten wir Swirstoi. Bei unserem ersten Landgang besichtigten wir unter anderem das wiedereröffnete über 500 Jahre alte Männerkloster Swato-Troickij Alexander Swirskij. Nach einem anschließenden Marktbesuch ging es wieder zurück aufs Schiff. Abends wurde zu den Calls der mitreisenden Caller Johannes Pfeiffer, Bernhard Schlipf und Clubcaller Eberhard Walz an Bord getanzt. Als Zuschauer fanden sich auch viele Gäste vom Schiff ein.

Am nächsten Morgen näherten wir uns mit der aufgehenden Sonne der Insel Kizhi im Onegasee (**). Sie gehört mit den Kirchen und Bauernhäusern in alter Holzbauweise zum UNESCO Weltkulturerbe. Zum Kirchenkomplex aus dem 18. Jahrhundert gehören die 37 m hohe Verklärungskirche mit ihren 22 Zwiebeltürmchen (erbaut 1714) und die Maria Schutz und Fürbitte Kirche (erbaut 1764). Die Verklärungskirche wurde errichtet, nachdem der Vorgängerbau einem Feuer zum Opfer fiel. Später wurden verschiedene Kapellen, Bauernhäuser mit Nebengebäuden und eine Windmühle aus den Dörfern der Umgebung nach Kizhi versetzt.

Mittags fuhren wir mit unserem Schiff nach Petrozawodsk. Die Hauptstadt der russischen Republik Karelien wurde 1703 am Westufer des Onegasees gegründet, hat ca. 262.000 Einwohner (Stand 2010), und ist Sitz einer Universität, sowie verschiedener kultureller Einrichtungen, u.a. eines Konservatoriums. In der Stadt sind holzverarbeitende, Möbel-, fischverarbeitende sowie Werftindustrien angesiedelt. Durch Petrozawodsk verläuft die Murmanbahn von St. Petersburg nach Murmansk. Aus Zeitgründen beschränkte sich unser Besuch  lediglich auf einen Clubbesuch bei den Onego Wave Dancers. Wir wurden am Schiff abgeholt, und machten bei schönem Wetter einen Spaziergang zum Tanzort im Zentrum. Zum verlegten Clubabend der Onego Wave Dancers wurden wir von President Valerie und den Tänzer/-innen herzlich begrüßt. Das gemeinsame Tanzen war für alle ein Erlebnis. Nach dem – wie immer – vorzüglichen Abendessen an Bord, wurde anschließend getanzt, und interessierte Mitreisende hatten Gelegenheit, sich am Square Dance zu versuchen.

Bei der Rückfahrt am nächsten Tag besichtigten wir das russische Museumsdorf Werchnije Mandrogi am Fluss Swir (Karelien). Der Ort wurde während des 2. Weltkrieges zerstört, und ab 1996 werden hier alte Werkstätten (z.B. eine Dorfschmiede) wieder aufgebaut. Es ist ein Künstlerdorf mit Holzschlösschen im altrussischen Stil, etlichen kleinen Häusern und russische Saunen. Heute finden sich unter den wenigen Einwohnern auch Wepsen, deren Vorfahren das Dorf seinen klangvollen Namen verdankt: Mandragora heißt auf Wepsisch etwa "Kiefern auf dem Sumpf". Es wird im Sommer regelmäßig von Touristen der Kreuzfahrtschiffe, die zwischen Moskau und St. Petersburg verkehren, besucht.

Zum Abschluss wurde auf dem Schiff nochmals getanzt, und dem Unterhaltungsprogramm zugesehen. Nach einer recht stürmischen nächtlichen Fahrt über den Ladogasee, legten wir Donnerstagmorgen wieder in St. Petersburg an.

Lena vom Deutsch-Russischen Begegnungszentrum in St. Petersburg hatte die Kreuzfahrt hervorragend organisiert. Sie hat allen sehr gefallen.

Zurück in St. Petersburg erwartete die Gruppe neben einem Clubbesuch bei den Palace Square Dancers noch ein interessantes Kulturprogramm (Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer, Eremitage). Anschließend blieb jedem noch ausreichend Zeit zur freien Verfügung um z.B. eine Bootsfahrt durch die Wasserstraßen St. Petersburgs, oder eine Shopping-Tour auf dem Newski Prospekt oder rund um den Heumarkt zu unternehmen.

Die gesamte Reise war wieder zur Zufriedenheit aller durch Eberhard und Traudel Walz geplant und organisiert worden. Sie fand mit einer Special Clubnight bei den Palace Square Dancers in St. Petersburg ihren Abschluss.

(*) Der Ladogasee ist mit 17.703 km² der größte See Europas. Er ist über 37x größer als der Bodensee (Obersee), und steht über die Newa mit der Ostsee und über den Swir (einem der Hauptzuflüsse des Ladogasees) mit dem Onegasee in Verbindung. Von dort bestehen schiffbare Wasserwege zum Weißen und Schwarzen Meer.

(**) Die Insel Kizhi ist ca. 7 km lang und 0,5 km breit. Sie ist von einer Vielzahl (ca. 5000) zumeist kleinerer Inseln umgeben.

Callerworkshop in St. Petersburg

In St. Peterburg wurde von Uli Schingen aus Stuttgart vom 21. bis 23. September wieder ein Callerworkshop für Caller aus Russland durchgeführt. Die Kursteilnehmer kamen aus Petrozavodsk, Pskov und St. Petersburg.

In diesem Zusammenhang wurde am Samstag, den 22. September eine Special Clubnight der Palace Square Dancers mit 8 Callern from the floor veranstaltet. (David Fullaway (USA), Uli, Eberhard, Bernhard & Johannes (D) sowie Fedor, Katja & Svetlana (RUS). Es war ein bedeutendes Ereignis in der russischen Square Dance Geschichte.

In der letzten Septemberwoche wurde mit dem Caller David Fullaway (USA) die erste Square Dance open-air Demo in St. Peterburg getanzt, und mit Flyern für eine neue Class geworben.

Callerschulung bei Al Stevens

Elena aus Pskov und Fodor aus Petrozavodsk konnten mit Unterstützung unseres Vereines vom 15. bis 19. Oktober bei Al Stevens in Schömberg-Langenbrand (bei Pforzheim) an einer Callerschulung teilnehmen.